Jordy on the Top in J-Bay
Jordy Smith hat den Billabong Pro Jeffreys Bay in seiner Heimat Südafrika souverän für sich entschieden. Jordy ist damit Top – und das im doppelten Sinne. Mit seinem ersten Sieg auf der Dreamtour konnte Jordy sich auch gleich noch an die Spitze des Gesamtklassements im World Title Race setzen. Beim vierten Tour Stop zeigte Jordy im legendären Righthander von Jeffreys Bay vom ersten Tag an sein kraftvolles und progressives Surfen und wurde dabei immer lautstark von seiner Homecrowd unterstützt. War Jordy im Wasser lärmten die Vuvuzelas ganz besonders und nach seinem Sieg gegen den Rookie Adam Melling wurde der Local-Hero ausgiebig gefeiert.
Der Billabong Pro wurde gleich an Tag eins der 11-tägigen waiting period bei perfekte Bedingungen in 4-6 Fuß Wellen gestartet. Trotz nachlassendem Swell bot die weltberühmten Rechtswelle im Contestverlauf stets beste Bedingungen und so fanden sich Jordy Smith und Adam Melling schon am vierten Tag in ihrem Final-Heat im Wasser ein. Hier lies Jordy einem 8.90 (von möglichen 10) ein 9.03 Score folgen und damit seinem Gegner Adam Melling aus Down Under keine Chance.
In beeindruckenden Heats setze sich Jordy zuvor schon gegen Owen Wright (AUS), Adriano de Souza (BRA) und Bede Durbidge (AUS) durch. Gegen Letzteren rettete Jordy sich wenige Minuten vor Ende des Semifinal-Heats aus fast aussichtsloser Situation mit einigen Aerials und sauberen Turns doch noch ins Finale. Auch Der Tour-Neuling Adam Melling überzeugt auf seinem Weg ins Finale mit explosivem Surfen und harten Turns und lies dabei Bobby Martinez (USA), Dusty Payne (HAW), Damien Hobgood (USA) und Taj Burrow alt aussehn. Melling konnte sich so am Ende über das mit Abstand bestes Resultat seiner Karriere und wichtige Punkte für die Gesamtwertung freuen.
Hatten die Top-Favoriten die ersten Runden noch gut überstanden sorgte ausgerechnet der neunmalige World Champion Kelly Slater für die erste große Überraschung. Der Südafrikaner Sean Holmes war durch eine Wildcard in den Event gekommen und besiegte Kelly bereits in der dritten Runde des Events. Damit war auch schon klar, dass Jordy ihn an der Spitze ablösen würde, was dem Südafrikaner sicher noch deutlich Auftrieb gab.
So steht Jordy, der als einziger Surfer auf der diesjährigen Tour immer mindestens das Quaterfinal erreichte, jetzt mit etwas Abstand zu Taj Burrow und Kelly Slater auf Platz Eins der Gesamtwertung. Eine Vorentscheidung ist das aber noch lange nicht, wobei man bei der in J-Bay abgelieferten Performance und den insgesamt guten Ergebnissen dieses Jahres davon ausgehen kann, dass es kein leichtes Spiel für die Konkurrenz wird Jordy noch mal von der Spitze zu verdrängen.
Beim nächsten Event dem Billabong Pro Teahupoo auf Tahiti (23. August-3.September) steht vor allem die zweite Hälfte der Gesamtwertung im Blickpunkt. Denn nach Teahupoo erfolgt ein Cut ab Platz 32. Auf den verbleibenden fünf Events surfen dann nur noch die besten 32 Surfer um die Platzierungen.
Es bleibt also spannend….
Weitere Infos zum Event und der World Tour gibt’s hier:
www.billabongpro.com
www.aspworldtour.com
www.youtube.com/aspworldtour
Billabong Pro Jeffreys Bay Final Results:
1 – Jordy Smith (ZAF) 17.93
2 – Adam Melling (AUS) 10.00
Billabong Pro Jeffreys Bay Semifinal Results:
SF 1: Jordy Smith (ZAF) 14.83 def. Bede Durbidge (AUS) 14.40
SF 2: Adam Melling (AUS) 14.00 def. Taj Burrow (AUS) 10.67
Billabong Pro Jeffreys Bay Quarterfinal Results:
QF 1: Jordy Smith (ZAF) 16.43 def. Adriano de Souza (BRA) 9.20
QF 2: Bede Durbidge (AUS) 12.17 def. Sean Holmes (ZAF) 11.83
QF 3: Taj Burrow (AUS) 11.00 def. Dane Reynolds (USA) 3.66
QF 4: Adam Melling (AUS) 16.43 def. Damien Hobgood (USA) 5.67
Current ASP World Title Race Top 5 (after South Africa):
1. Jordy Smith (ZAF) 28500 pts
2. Taj Burrow (AUS) 24750 pts
3. Kelly Slater (USA) 23500 pts
4. Dane Reynolds (USA) 20000 pts
5. Adriano de Souza (BRA) 19500 pts
6. Mick Fanning (AUS) 19250 pts
7. Bede Durbidge (AUS) 18750 pts
8. Bobby Martinez (USA) 16500 pts
9. Jadson Andre (BRA) 16000 pts
10. Joel Parkinson (AUS) 14750 pts
(Text: Till Bohlig; Photos: www.aspworldtour.com)







