Local Hero: Yoyo Terhorst
In unserer neuen Lineup-Serie “Local Heros” werden wir in unregelmäßigen Abständen einen Blick in die deutsche Surfszene werfen. Uns ist es wichtig, neben der Berichterstattung von Marlon’s World Tour Abenteuern und unserem Dutzend WQS-Kämpfern auch lokale deutsche Surfer zu präsentieren, die von Kiel bis München oder von Köln bis Berlin ihr Dasein im wellenarmen Deutschland fristen müssen. Wenn du jemanden kennst, der deiner Meinung nach ein Local Hero ist und von uns portraitiert werden sollte, dann melde dich bei uns. Den Anfang macht Yoyo Terhorst aus München.
Der Name Yoyo Terhorst wird vor allem den Surfern aus der Münchner Gegend ein Begriff sein. Angefangen mit dem Surfen hat er vor bereits 15 Jahren im Eisbach, der zu dieser Zeit natürlich noch ein ganz anderes Bild bot als heute. Als er sich das erste Mal an den Fluss wagte, wurde er weggeschickt, weil er noch zu klein war und begann so zuerst auf dem Floßändle seine ersten Stehversuche. Nach und nach wuchs er in die damals noch sehr überschaubare Gemeinde der nur 20 bis 30 regelmäßigen Eisbachsurfer herein, arbeitete im ersten Surfshop Münchens und wurde ein fester Bestandteil der Szene.
Die heutige Situation an seinem Homespot sieht Yoyo mit einigen Vorbehalten: “Inzwischen kommt es mir so vor als gäbe es Millionen Surfer allein in München. Die Anzahl derer, die man beim Namen oder auch nur vom Sehen kennt ist schon gigantisch und zudem sieht man jeden Tag wohl um die 10 Gesichter die man noch nie gesehen hat. Und es wird immer extremer. Die frühere Surfszene in München bestand sozusagen ausschließlich aus Soulsurfern, die wirklich noch wußten, warum sie surfen. Heute bin ich mir da bei vielen nicht mehr so sicher.”
Ein wichtiger Meilenstein in Yoyos Leben war sein Aufenthalt in Australien vor einigen Jahren. In den Monaten, die er dort verbrachte, lernte er durch Zufall den Shaper der Firma “Diverse” kennen, der sich auch für Riversurfboards interessierte und ihn mit seinen Teamfahrern und anderen Pros bekannt machte. “Am meisten Zeit verbrachte ich mit Dru Adler (einer der weltbesten Airshow Fahrer), welcher inzwischen auch zu meinen besten Freunden zählt. Da Dru die meisten der WCT Jungs kennt und mich oft auf seine Inner-Australian Trips mitnahm, lernte ich mit der Zeit immer mehr von den richtig großen Jungs, wie Dean Morrison oder Ozzy Wright kennen und konnte immer wieder mit derartigen Leuten surfen und von ihnen lernen. Der Höhepunkt allerdings war als das ADIO international Surfteam für eine Videoproduktion nach Australien kam und sie mich 2 Wochen lang mit auf den Trip nahmen. Hierbei lernte ich zwei meiner favourite Surfer, Tim Curran und Taylor Knox kennen und konnte die ganze Zeit über mit ihnen surfen.”
Yoyo konnte sich also einen echten Traum erfüllen. Natürlich hat er aus dieser Zeit, neben neuen Freundschaften, unglaublich viel Surferfahrung mitnehmen können, die gerade für einen Deutschen sicher nicht alltäglich ist. Für die Zukunft plant Yoyo, wie er es schon über die letzten Jahre begonnen hat weiterhin möglichst viele Foto-Trips mit Andy Foxx zu machen und viele weitere ihm noch unbekannte Länder zu entdecken, was sicherlich auch zu seiner Passion zum Surfen gehört. Gerade dieses Frühjahr war er auf einem Offroad Trip in Westsahara, um zusammen mit zwei weiteren deutschen Topsurfern noch fast unbekannte Wellen zu surfen. Mehr dazu werdet ihr in Kürze auch in ein paar Surfmagazinen finden.
Außerdem will Yoyo versuchen beim Flusssurfen wieder etwas aufzuholen, denn in seiner Heimatstadt hat er in den letzten Jahren nur wenig Zeit verbracht und die letzten Jahre einiges an Entwicklung verpasst. Aber hauptsächlich will er sich einfach auf das Surfen im Meer konzentrieren. “Ich will versuchen, für mich selbst stetig besser zu werden und mit mir selbst zufrieden zu sein.” Yoyo weiss warum er surft und wird auf jeden Fall noch lange Zeit in der deutschen Szene ganz weit oben mitmischen, auch ohne an jedem Contest teilzunehmen.
Ausnahme wird, aller Voraussicht nach, jedoch der Battle for Glory, an der Ostseeküste, der dieses Jahr an einem Tag im Zeitraum von Ende April bis Ende November stattfinden wird (wir berichteten). Laut Yoyo: “ein tolles Konzept, da das gute an Contests für mich eigentlich ist, all die anderen Surfer zu treffen und beim Battle for Glory scheint mir das im Vordergrund zu stehen.”
Gesponsort wird Yoyo von: Buster Surfboards, Bodyglove, Chiemsee, Creatures of Leisure, Driftwood Fins und dem Santo Loco Surfshop.
(sab)








p am 16. April 2009 um 11:00
—–>>> da du dich ja beim battle of glory mit dem statement Ich würde gern dabei sein da ich eier der best gesponserten und auch einer der besten deutschen Surfer bin und bei dieser Gelegenheit gern mein Können unter Beweis stellen moechte.
g am 20. April 2009 um 12:34
sauber yoyo … weiter soooooo … hippi