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Quiksilver Pro Australia – Joel Parkinson siegt in Kirra

Joel Parkinson - Sieger der Quik Pro 2009. Foto: aspworldtour.comJoel “Parko” Parkinson (Australien) ist Sieger des ersten ASP World Tour Stops in Australien. In der Nacht zum Mittwoch (deutscher Zeit) setzte er sich zu erst in einem der hochkarätigsten Heats aller Zeiten im Halbfinale gegen seinen guten Freund und Mitstreiter Mick Fanning (Australien) in ausgezeichneten, überkopfhohen Wellen in Kirra durch.

Beide Surfer starteten langsam in das 40-minütige Halbfinale und zeigten großen Respekt vor den über 2m hohen Wellen am legendären Spot Kirra, die zwar nicht so sortiert wie früher liefen aber trotzdem lange Standup-Barrels produzierten. Parko fand nach 15 Minuten mit zwei 7er Wertungen als erster seinen Rhythmus und hielt dadurch Mick einige Zeit auf Combo-Distanz. Der wiederum konterte aber eine Viertelstunde vor dem Ende des Heats mit einer starken 9.43. Das Rennen war wieder offen und Mick schien die Oberhand zu gewinnen, als er 5 Minuten vor dem Ende eine hohe 8er Wertung sicherte und kurzzeitig auf Platz 1 vor rückte. Innerhalb von 3 Minuten allerdings gelang es Parko dann eine der höchsten Heat-Wertung aller Zeiten zu sichern. Er schaffte zwei unmöglich erscheinende Barrels (siehe Video) und kassierte erst eine 9.93 und dann eine perfekte 10.00.

Pechvogel Mick war somit trotz seines nahezu perfekten Scores von 17.66 von 20 möglichen Punkten in den tiefen des Combo-Lands gefangen und musste Kumpel Joel den Vortritt in das Finale lassen.

Im zweiten Halbfinale fand Taj Burrow (Australien) gegen Adriano de Souza (Brasilien) zu keinem Zeitpunkt in den Heat und musste sich in einem insgesamt schwächeren Durchgang am Ende mit lediglich 5.34 Punkten aus zwei Wellen gegen den jungen Brasilianer (14.84) geschlagen geben.

Adriano de Souza - Starker Start in die Saison. Foto: aspworldtour.comIm Finale dann war es wieder Parko, der die Akzente setzte. Er sicherte sich die längeren und tieferen Barrels und befand sich so am Ende des Heats in der komfortablen Situation eine 8.17 als Throw-Away Score zu haben, nachdem ihm 2 Minuten vor Heat-Ende sogar seine zweite 10.00 Wertung des Tages gelang, wenn auch böse Zungen behaupten könnten, dass in diesem Falle seine erste 10er Wertung aus dem Halbfinale eher eine 11.00 hätte sein müssen. Adriano agierte im Finale etwas unglücklich, als er zwar gute Barrels fand und auch stand, sich allerdings beim letzten Manöver auf den Wellen unkonzentriert zeigte und teilweise ohne Bedrängnis stürzte.

Parko führt somit logischerweise auch das noch wenig aussagende ASP Gesamtranking an. Ihm folgen Adriano de Souza, Taj Burrow und Mick Fanning. Die fünften Plätze belegen Bede Durbidge (AUS), C.J. Hobgood (USA), Adrian Buchan (AUS) und Damien Hobgood (USA).

Das nächste Event sind die Rip Curl Pro in Bells Beach, deren waiting period Mitte April startet.

(tmt)

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