Erste Runde der Quiksilver Pro Australia komplettiert
Die erste Runde der Quiksilver Pro Australia wurde in der Nacht vom Freitag auf Samstag (deutscher Zeit) am Ausweichspot Duranbah Beach komplettiert.
Aus europäischer Sicht hätte der Start in die Saison kaum besser verlaufen können, nachdem Jeremy Flores (Frankreich) und Tiago Pires (Portugal) die beiden Auftakt-Heats für sich entscheiden konnten.
Der deutsche World Tour Surfer Marlon Lipke folgte im fünften Heat des Tages und hatte mit Adrian “Ace” Buchan (Australien) und Heitor Alves (Brasilien) eine nicht unlösbare Aufgabe zugelost bekommen. Marlon schien die Taktik von Adriano de Souza aus dem vierten Heat übernehmen zu wollen, der in der 30-minütigen Heatdauer nur zwei Wellen anstartete, jedoch so hoch bewertet wurde, dass es für den direkten Einzug in die dritte Runde reichte. Auch Ace Buchan startete langsam in den Heat und legte großen Wert auf eine gute Wellenauswahl. Womit die beiden allerdings nicht rechneten war Heitor Alves, der -ganz im Stile eines WQS-Contests- mächtig Dampf gab und seine sechste Welle startete, als die beiden Konkurrenten erst eine Wertung auf dem Score-Board hatten. Heitor gelang es dabei durch seine Positionierung an einem Side-Peak aber auch noch hohe Wertungen zu erzielen, sodass er folgerichtig durchgehend auf Platz 1 stand und die Führung auch bis zur Schluss-Sirene nicht mehr abgab.
Für Marlon heißt es nun den Weg ind ie Hoffnungsrunde anzutreten, wo er im vierten Heat wieder auf Ace Buchan treffen wird.
Im sechsten Heat der ersten Runde musste sich der Baske Aritz Aranburu den beiden Hobgood-Brüdern geschlagen geben, wobei Ex-ASP-Champ CJ, ebenso den kürzeren zog und Bruder Damien den Vortritt in die dritte Runde geben musste.
Der 9-fache ASP Weltmeister Kelly Slater war wie angekündigt in Experimentierlaune und testete ein 5”4′er Quad Board in seinem Heat. Zwar gab Kelly im Interview zu, dass das Brett vielleicht doch eine Nummer zu klein sei und er in der nächsten Runde ein 5”6′er oder 5”7′er testen wolle, aber den Judges gefiel das Ganze anscheinend: Sie bewerteten seinen Auftritt mit 12.17 von 20 möglichen Punkten und kürten ihn damit zum Sieger seines Heats.
Wildcard-Surfer Julian Wilson sorgte in Heat 9 für die wohl größte Überraschung des Tages, als er die aktuelle Nummer zwei des ASP Rankings -Bede Durbidge- und den Franzosen Miky Picon auf die Plätze verwies.
Tim Boal (Frankreich) war in seinem Heat erfolgreich gegen Freddy Pattachia (Hawaii) und Mick Campbell (Australien), Michel Bourez (franz. Polyn.) wurde leider nur zweiter hinter Nic Muscroft (Australien) und Timmy Reyes (USA).
Es folgen die Heats der zweiten Runde, der nächste Call wird am Samstag Abend (deutscher Zeit) sein:
Heat 1: Bede Durbidge (AUS) vs. Daniel Wills (AUS)
Heat 2: Joel Parkinson (AUS) vs. Corey Ziems (AUS)
Heat 3: C.J. Hobgood (USA) vs. Aritz Aranburu (EUK)
Heat 4: Adrian Buchan (AUS) vs. Marlon Lipke (DEU)
Heat 5: Bobby Martinez (USA) vs. Drew Courtney (AUS)
Heat 6: Fredrick Patacchia (HAW) vs. Phillip MacDonald (AUS)
Heat 7: Chris Ward (USA) vs. Dustin Barca (HAW)
Heat 8: Kai Otton (AUS) vs. David Weare (ZAF)
Heat 9: Tim Reyes (USA) vs. Jihad Khodr (BRA)
Heat 10: Tom Whitaker (AUS) vs. Gabe Kling (USA)
Heat 11: Dayyan Neve (AUS) vs. Michel Bourez (PYF)
Heat 12: Michael Picon (FRA) vs. Chris Davidson (AUS)
Heat 13: Dane Reynolds (USA) vs. Nathaniel Curran (USA)
Heat 14: Taylor Knox (USA) vs. Mick Campbell (AUS)
Heat 15: Jordy Smith (ZAF) vs. Dean Morrison (AUS)
Heat 16: Ben Dunn (AUS) vs. Roy Powers (HAW)
(tmt)







